[basisch] – Bärlauch haltbar machen – zwei Methoden inkl. Rezept
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Der Frühling hat begonnen und damit auch die Bärlauchzeit. Doch wie kann man Bärlauch eigentlich haltbar machen? Diese Frage stellt sich ein Bärlauch Fan oft. Denn leider ist die Bärlauchsaison nur von kurzer Dauer. Deswegen stelle ich euch heute meine zwei Lieblingsrezepte zur Haltbarmachung vor.
Rezept Nr. 1: Bärlauchsalz
Ich freue mich jedes Jahr auf die Bärlauchsaison. Aus diesem Grund mache ich mir jedes Jahr mein eigenes Bärlauchsalz. Dies ist eine super Methode, um das ganze Jahr vom leckeren Bärlauch zu profitieren.
Das Bärlauchsalz ist bereits ein optisches Highlight. Schließlich kommt die grasgrüne Farbe hier wunderschön zur Geltung. Dieses Bärlauchsalz enthält zudem noch alle wertvollen Inhaltsstoffe, da es bei niedriger Temperatur getrocknet wird.
Auch die Haltbarkeit ist bei dieser Methode natürlich gegeben. Da ich noch Bärlauchsalz aus der letzten Bärlauchsaison habe, kann ich bereits über meine Erfahrungen berichten. Und das wichtigste – die Aromatik: diese ist unverändert. Lediglich die hellgrüne Farbe wechselt in etwas dunklere Nuancen.

Inhaltsstoffe des Wildkrauts
Doch welche Inhaltsstoffe enthält Bärlauch überhaupt? Vor allem ist sehr viel Vitamin C enthalten. Gerade das Vitamin C soll unser Immunsystem im Frühling stärken und uns aus dem Winterschlaf erwecken. Auf Grund dieser Tatsache kann an dieser Stelle auch auf den Namen „Bärlauch“ hingewiesen werden. Denn die Bären essen nach ihrem ausgiebigen Winterschlaf viel Bärlauch um ihre Lebensgeister zu erwecken.
Darüber hinaus enthält das Wildkraut die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium, Eisen und Kalium. Der lauchartige Geschmack & Geruch kommt, wie bei Knoblauch, Zwiebeln & anderen Laucharten durch die schwefelhaltigen Verbindungen im Bärlauch zustande.
Entsprechend des hohen Vitamin C Gehalts sollten wir den Bärlauch bevorzugt roh verarbeiten. Folglich profitieren wir von seinem hohen Gehalt zu 100 Prozent und haben keine Einbußen durch eine Erhitzung. Deswegen wird das Bärlauchsalz schonend im Ofen getrocknet.
Pack Balancing von Ringana – die basenreiche Unterstützung
Du hast die Möglichkeit auf Produkte zurückzugreifen, die Dich unterstützen wieder in Deine basische Balance zu gelangen. Schließlich sorgen ihre pflanzlichen Inhaltsstoffe dafür, dass Dein Körper mit Mineralien und Vitaminen versorgt wird.
Das im Buchweizenkeimpulver enthaltene Zink unterstützt den natürlichen Säure-Basen-Haushalt.
Die B-Vitamine 1, 2, 6 und 12 tragen mit Mangan, Kupfer und Biotin zum Energiestoffwechsel bei. Schwarzer Pfeffer unterstützt die Leberfunktion durch Förderung der Durchblutung.
Spirulina- und Chlorella-Algenpulver sind reich an Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen. Magnesium hilft, das Elektrolytgleichgewicht in Balance zu halten.
Folat ist die natürliche Form von Folsäure und spielt eine Rolle bei der Zellteilung und Blutbildung.
Hierbei ist u.a. das Pack Balancing von Ringana zu nennen. Kontaktiere mich gerne, wenn Du nähere Fragen zu diesem Produkt hast. Gerne berate ich Dich über das Basenfasten bzw. die basische Ernährung.

Bärlauchsalz
Kochutensilien
- Mixer
- Backofen
- Kochlöffel
Zutaten
- 175 g frischer Bärlauch
- 300 g Stein-/Ursalz
Anleitungen
- Bärlauch und Salz in einem Mixer pürieren
- die feuchte Salzmasse auf eine Backblech streichen
- den Ofen auf maximal 45 Grad Celsius Umluft vorheizen [damit alle Nährstoffe erhalten bleiben]
- das Backblech für ca. 4-5 Stunden in den Ofen geben. Damit die Feuchtigkeit entweichen kann und das Salz schön trocknet einen Kochlöffel zwischen die Backofentür klemmen.
- damit das Salz gleichmäßig trocknet, das Salz zwischendurch „wenden“
- wenn das Salz komplett getrocknet ist, nochmals in den Mixer geben und fein mixen
Notizen
- Ihr könnt das Salz auch optional in der Sonne trocknen. Das habe ich selbst noch nicht ausprobiert. Und ein Dörrgerät geht natürlich auch.
- Eventuell muss das Salz nach einer gewissen Zeit nochmal kurz gemixt werden. Da es keine Rieselhilfe enthält, kann es mit der Zeit Klümpchen bilden.
Rezept Nr. 2: mediterranes Bärlauchpesto

Bärlauchpesto
Dieses selbstgemachte Pesto ist eine weitere leckere Methode frischen Bärlauch haltbar zu machen. Auf Grund des knoblauchartigen Geschmacks bietet sich diese mediterrane Variante an.
Deshalb habe ich u.a. getrocknete Tomaten und ganze Oliven verwendet. Darüber hinaus lässt sich durch die ganzen Oliven ein wenig Olivenöl einsparen. Außerdem intensiviert sich der mediterrane Geschmack.
In einem klassischen Pesto werden meist Samen bzw. Kerne, wie bspw. Pinienkerne, verwendet. Mein Rezept enthält jedoch eine Mischung aus Sonnenblumenkernen und geschälten Hanfsamen.
Sonnenblumenkerne und Hanfsamen


Doch warum verwende ich gerade diese Mischung? Die Sonnenblumenkerne und Hanfsamen werden beide basisch verstoffwechselt. Jedoch enthalten Sonnenblumenkerne sehr viele ungesättigte Omega-6-Fettsäuren. Diese sind in vielen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten und gesund. Dennoch sollten sie im richtigen Verhältnis zu den entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren verzehrt werden. Möchtest Du mehr zur Einordnung einzelner Lebensmittel erfahren? Dann klicke hier.
Somit sind geschälten Hanfsamen die gesunde Lösung. Denn sie enthalten reichlich Omega-3-Fettsäuren. Somit gleichen sie das Missverhältnis wieder aus und das Omega-3 zu 6 Verhältnis verbessert sich folglich.
Außerdem schmecken geschälte Hanfsamen natürlich auch noch überaus lecker. Dementsprechend passen sie mit ihrem leicht nussigen Geschmack ideal in das mediterrane Pesto.

mediterranes Bärlauchpesto
Kochutensilien
- Mixer
Zutaten
- 150 g frischer Bärlauch
- ca. 25 g getrocknete Tomaten
- 25 g geschälte Hanfsamen
- 25 g Sonnenblumenkerne
- 50 g ganze Oliven [kernlos]
- ca. 130 ml Olivenöl
- 2 TL Stein-/Ursalz oder Bärlauchsalz [siehe Rezept oben]
Anleitungen
- die getrockneten Tomaten zunächst in warmen Wasser einweichen und das Einweichwasser anschließend wegschütten [so reduziert sich der hohe Salzgehalt der getrockneten Tomaten]
- die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne anrösten
- anschließend alle Zutaten in einem Mixer je nach gewünschter Konsistenz mixen
- in ein Bügelglas oder anderes Gefäß füllen und nochmals vollständig mit Olivenöl bedecken. So kommt kein Sauerstoff an das Pesto und die Haltbarkeit verlängert sich.
Notizen
Hast Du Das Rezept bereits nachgemacht oder nach Deinem Geschmack verändert? Dann lass es mich gerne unten in den Kommentaren wissen. Darüber hinaus kannst Du auch gerne eine Bewertung abgeben.
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